Oesophagus-Manometrie

 

Manolyzer

In Zusammenarbeit mit dem UniversitätsSpital Zürich (PD Dr. Werner Schwizer, Prof. Michael Fried), Prof. Geoff Hebbard (Melbourne) und Novartis (Basel) haben wir Manolyzer entwickelt, ein Programm zur Analyse von Langzeit-Aufnahmen hochauflösender Oesophagus-Manometrie (HRM) entwickelt. Hiermit kann die Druckwelle in der Speiseröhre beim Schlucken und damit die Wirksamkeit von Medikamenten bei Störungen des Schluckvorgangs beschrieben werden.

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Das Bild zeigt im Haupteil links eine farbcodierte Aufnahme des Druckverlauf beim Schlucken. Dunklere Farben entsprechen Bereichen mit höheren Drucken, bläuliche Farbtöne zeigen an, dass der Druck des Speiseröhren-Muskels geringer ist als der Druck im Magen. Die durchgezogene graue Linie im oberen Teil zeigt den oberen Speiseröhren-Verschluss (Oberer Sphinkter) an, der sich kurze Zeit öffnet (blau), um einen Marshmallow und das Röntgen-Kontrastmittel durchzulassen. Die Nahrung wird von der meist rosa markierten Druckwelle in den Magen (unten) geschoben. Rechts das Bild einer gleichzeitigen Röntgenaufnahme. Das Marshmallow (hell) befindet sich etwa in der Mitte der Speiseröhre und ist vom bariumhaltigen Kontrastmittel umgeben.

ManoRater

Mit dem Programm ManoRater können Experten die komplexe Druckverläufe beim Schlucken bewerten und in Klassen aufteilen, um eine Datenbasis für die diagnostische Bewertung von pathologischen Veränderungen zu erstellen.

ManoRater: Klassifizierung von Schlucken

Eine frei zugängliche Variante des Manoraters, die für die HRM Consensus Group erstellt wurde, gibt es unter hrmconsensus.org.